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 Borgward Dreirad FW200

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BeitragThema: Borgward Dreirad FW200   Do 09 Nov 2017, 12:08

Karosserie und Aufbau

Hallo Leute,

die Kabinen-Fragmente der Beifahrerseite habe ich sandgestrahlt wieder zurück (und die Beifahrertür auch).

Es kommt jetzt darauf an, die Beifahrertür einbaufertig zu machen, den Holzrahmen an die Formen der Tür möglichst gut anzupassen und dann diese verbogenen Bleche wieder auf Vordermann zu bringen. Die gehören letztendlich ja auf den Holzrahmen.

Ich sagte bereits, dass ich die alten Bleche wieder einbauen werde. Diese sind die Original-Teile und die sollen wieder an den angestammten Platz.

Ob das Ganze wohl funktionieren wird? Kabine mit Original-Blechen des FW's, aber Türen des Nachfolgemodells GD? Bekommt man das so zusammen, dass es hinterher so aussieht, als wäre es der Original-Zustand? Ich bin jedenfalls guter Dinge, dass es klappt!
Es muss nun sogar klappen - ich habe mir jetzt schon zuviel Arbeit gemacht, um einen Fehlschlag einzustecken.

Nach meinen Versuchen passen die GD-Türen genau in die FW-Bleche. Vermutlich hat man sich bei der Entwicklung des GD's am Vorgängermodell FW orientiert. Die innere Rahmenkonstruktion der Türen ist allerdings unterschiedlich, wie ich inzwischen festgestellt habe.

Nun werde ich mich nicht mehr um die Beschaffung von Original-Türen kümmern - ich will gar keine mehr haben.
Das Projekt ist inzwischen zu weit fortgeschritten. Sehen tut das hinterher nur noch ein absoluter Fachmann, der beide Fahrzeugtypen (FW+GD) aus dem FF kennt. Ihr wisst es ja nun und es soll kein Geheimnis sein.


Einzelteile der Kabinenbleche - sandgestrahlt und mit Zinkfarbe behandelt


Zumindest sind die Teile auf der Beifahrerseite vollständig. Das Blech über der Beifahrertür (unter der Dachkante) fehlt hier auf dem Bild, ist vorhanden, aber noch nicht gestrahlt.

Sofort nach dem Strahlen habe ich eine Zinkgrundierung aufgebracht. Sandgestrahltes Blech rostet sehr schnell wieder, wenn es nicht geschützt wird.

Das Ausbeulen der Einzelteile muss selbstverständlich noch gemacht werden.

Jetzt bin ich aber erst einmal noch eine Zeitlang mit der Beifahrertür beschäftigt. Da ist noch viel zu tun.
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BeitragThema: Borgward Dreirad FW200   Fr 17 Nov 2017, 13:10

Karosserie und Aufbau

Hallo Leute,

heute komme ich wieder einmal nur mit einem kleinen Zwischenstatus. Noch ist nichts Weltbewegendes passiert, aber das Projekt ist auf dem Weg.

Noch immer bin ich mit der Beifahrertür beschäftigt. Das Bild zeigt den aktuellen Zustand.

Die Türbleche der Beifahrertür sind wieder zusammengefügt. Das untere Rahmenblech habe ich neu angefertigt.
Ihr habt ja weiter oben am 15.10.17 die Rostkrümel des Originals gesehen. Da war absolut nichts mehr mit zu machen - Blumenerde...
In das neue Blech habe ich große Löcher gebohrt, damit zukünftig in die Innentür eindringende Feuchtigkeit ablaufen und gut abtrocknen kann.


Beifahrertür im Aufbau - von der Unterseite


Die Farben sind zwei verschiedene Schichten Grundierung. Die helle Grundierung ist noch feucht. Die Innenbleche streiche ich von Hand. Falze sind mit Karosserie-Dichtmasse aus der Kartusche versiegelt.

Die Rahmenhölzer warten auf den Einbau, müssen sich aber noch etwas gedulden.

Als nächste Schritte erfolgen dann
Einbau des Holzrahmens,
Einpassen des Fensterrahmens
Einbau der Fensterführungen
Anfertigung einer Scheibenschablone (für den Glaser)
Einbau der Scharniere
etc.

Bis dann!
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BeitragThema: Borgward Dreirad FW200   So 26 Nov 2017, 14:17

Karosserie und Aufbau

Hallo Leute,

heute war ich in meinem Außenlager - in einer Garage. Dort lagern noch ein paar Teile des FW's.

U. a. sind dort die wenigen Dachfragmente, die Pritschenteile und die Fahrerhausrückwand gelagert. Außerdem habe ich dort einen Coil Edelstahl-Blech.

Das Edelstahl-Blech und die Kabinenrückwand habe ich heute nach Hause geholt, da ich diese Teile bald benötige.

Aus der Kabinenrückwand gehen die Abmessungen der Kabinenbreite hinten hervor.
Außerdem wisst Ihr, dass ich möglichst alle noch vorhandenen Teile wiederverwenden möchte.

Heute ein Foto zum "Hände über den Kopf schlagen":


Kabinenrückwand von der Außenseite - unrestauriert


Ja - so sieht sie aus, die Kabinen-Rückwand. Völlig zerdetscht - so ähnlich wie auch die Spritzwand mal aussah.
Bei der Spritzwand war es allerdings nicht ganz so schlimm. Sie ist inzwischen wieder eingebaut (siehe oben).
Das sind die Folgen davon, dass mein FW auf dem Schrottplatz den Untermann spielen musste. Es lagen ja damals andere Autos auf ihm gestapelt.

Ich werde trotzdem mein Glück mit dem Ausbeulen versuchen. Wir werden sehen...
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BeitragThema: Borgward Dreirad FW200   Fr 01 Dez 2017, 15:53

Karosserie und Aufbau

Hallo Leute,

ja, das ist schon harter Tobak - mit der Kabinenrückwand...

Das Rückwandblech ist sehr dick und fest. Das wird ein hartes Stück Arbeit. Mal sehen, ob ich das überhaupt wieder plan bekomme. Kalt geht es nicht. Ich werde wohl den Gasbrenner zu Hilfe nehmen müssen.

Beifahrertür

Ich habe mich nun mit der Beifahrertür weiter beschäftigt. Fast jeden Tag ein kleines Stück weiter.

Inzwischen sind die neu angefertigten Rahmenhölzer eingebaut. Auf dem folgenden Foto seht Ihr von oben in den Fensterschacht der Tür.


Blick in den Fensterschacht der Beifahrertür


Es fehlt nun u. a. noch
der Einbau des Fensterrahmens,
die Anfertigung der Innenverkleidung,
Einbau der Fensterschachtdichtungen,
Einbau der Kurbelapparate
usw.

Kurbelapparate habe ich mir über Ebay gebraucht auf Verdacht bestellt. Ich warte nun auf die Lieferung und bin sehr gespannt, ob ich Glück habe - also ob sie passen werden.

Die Tür-Innenverkleidung ist einfach nur ein lackiertes Sperrholzbrett - so wie bei Tempo zu dieser Zeit auch. Das sollte also kein Problem sein.

Der Fensterrahmen ist auch gleichzeitig die Führung für die Scheibe. Der Rahmen muss also absolut parallel eingebaut sein, damit die Scheibe später ohne zu klemmen läuft.

Die Scharniere habe ich provisorisch befestigt und dabei auf absolute Flucht der Ösen beider Scharniere geachtet. Wenn das nicht stimmt, dann klemmt später die Tür.

Das Bild zeigt die Beifahrertür von der Scharnierseite, links ist unten, rechts ist oben.


Tür Beifahrerseite: Scharniere mit provisorischen Spax-Schrauben befestigt


Die passenden Holz-Schlitzschrauben nach alter Art muss ich mir noch besorgen. Die endgültige Befestigung wird aber erst dann geschehen, wenn die Tür einwandfrei schließt.

Morgen geht es weiter mit der Anfertigung der Tür-Innenverkleidung aus Sperrholz.

Der Kabinenrahmen der Beifahrerseite ist auch weiter fortgeschritten. Wenn die Tür-Innenverkleidung fertig ist, wird die A-Säule weiter an die Tür angepasst. Eigentlich ist das alles schon weitgehend erledigt, aber die Feinarbeiten für ein paar Rundungen muss ich noch machen.
Die Tür muss nach dem Ausarbeiten der Rundungen provisorisch angeschraubt und getestet werden.
Wenn die Tür sich richtig bewegen lässt und Fugen zwischen Tür und Rahmen ok sind, habe ich alles richtig gemacht. Wenn nicht, dann muss ich nachbessern.

Die A-Säule kommt erst an die Reihe, wenn die Tür in die B-Säule (mit den Scharnieren) und dem Schweller passt.

Bis dann!
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BeitragThema: Borgward Dreirad FW200   So 03 Dez 2017, 21:32

Aufbau und Karosserie

Hallo Leute,

heute sind wieder einmal nur ein paar ziemlich deprimierende Bilder in Sichtweite...

Naja - im Vergleich zu der Kabinen-Rückwand ist das Neuware!


Metall-Flachten links und rechts der Pritsche - oben Fahrer-Außenseite, unten Beifahrer-Innenseite


Die Flachten sind 1,80 m lang. Oben auf dem Foto ist die Außenseite auf der Fahrerseite zu sehen. Den Überfallhebel seht ihr oben rechts (genau hinschauen). Unten ist die Flachte der Beifahrerseite von der Innenseite zu sehen.


Die Beulen sieht man im spitzeren Winkel von der Seite besser


Die Flachten sind aus noch dickerem Blech als die Kabinen-Rückwand.
Ich will nicht ausschließlich mit 'nem dicken Mottek daran gehen, deshalb wird auch hier der Gasbrenner zu Hilfe gezogen.

Aber dieses Problem liegt noch in weiter Ferne...


Außen-Ansicht der Rückwandklappe aus Holz


Die Rückwand-Klappe (1,10 m) ist doch gar nicht so übel, oder...?

Wenn man die anderen Teile so betrachtet, dann stimmt das (fast)!


Innen-Ansicht der Rückwand-Klappe aus Holz


Es ist mein Ziel, möglichst viele der Original-Teile wieder einzusetzen.
Das Holz der Rückwand-Klappe werde ich näher untersuchen, bevor ich dazu ausschließlich Neuware verwende.


Zuletzt von AbzweigLetter am Sa 16 Dez 2017, 18:07 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Borgward Dreirad FW200   Fr 15 Dez 2017, 16:31

Karosserie und Aufbau

Hallo Leute,

im Moment geht es etwas schleppend voran - es ist mir einfach zu kalt in Garage, Schuppen oder Werkstatt.

Als Dreikantfeilen-Fahrer sollte man eigentlich kein Frostköttel sein, aber ich bin ein solcher. Mir ist es zu ungemütlich und es macht mir keinen Spaß, mit roter, triefender Nase und kalten Fingern zu schrauben.

Trotzdem - mit kleinen Schritten geht es auch vorwärts. Ich habe von der Original-Innenverkleidung der Türen zumindest die obere Abschlussleiste aus Buchenholz retten können, die noch einwandfrei war. Da ich aber nur auf der Beifahrerseite überhaupt noch eine Innenverkleidung hatte, habe ich auch nur diese eine. Auf der Fahrerseite muss ich dann neu anfertigen.

Im Moment beschäftige ich mich weiterhin mit der Beifahrerseite der Kabine incl. Beifahrertür. Der Fensterrahmen der Tür ist inzwischen eingepasst. Ich bin nun dabei, die Innenverkleidung aus Sperrholz neu anzufertigen und dann den Kurbelapparat wieder an seinen Platz zu bringen.

Inzwischen sind auch die beiden Kurbelapparate, die ich mir auf Verdacht bestellt hatte, eingetroffen. Ich denke, dass ich die für meine Zwecke verwenden kann. Dazu schreibe ich dann aber erst, wenn das Thema heiß ist.

Eine gute Nachricht kann ich noch vermelden!

Ich hatte viel Glück in der elektronischen Bucht:


Kastenschloß Beifahrerseite mit Verriegelungs-Hebel


Dort wurde jetzt dieses Kastenschloß für die Beifahrertür als Auktion angeboten und ich habe es als einziger Bieter ersteigern können. Es hat mich incl. Versand 17,00 EUR gekostet, was sicherlich ein akzeptabler Preis ist.
Es ist genau das, das ich gerade jetzt aktuell benötige - Glück gehabt!


Rückseite des Schlosses - Schweißstellen anstatt originale Nieten, aber funktionsfähig


Das Schloß muss gefettet werden, ansonsten macht es einen guten Eindruck. Nun fehlt mir noch eines für die Fahrerseite, aber da werde ich auch noch fündig werden (hoffe ich).

Neue Fotos vom "Wiederaufbau" zeige ich, wenn die Innenverkleidung-Beifahrerseite fertig ist. Passende Senkkopfschrauben und Rosetten zur Befestigung der Verkleidung habe ich aus Edelstahl bekommen.
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BeitragThema: Borgward Dreirad FW200   Sa 16 Dez 2017, 16:00

Hallo Leute,

gestern war die Freude noch groß - sogar die Position der Befestigungslöcher stimmen zwischen Tempo und Goliath überein.

ABER - Dann fiel es mir wie Schuppen aus den Haaren:


Vierkant mit Neigung für schrägen Einbau (Tempo Dreirad, Karpfenmaul-Wiking)


Tempo hat im Gegensatz zum Goliath keine senkrechte Türvorderkante, sondern die ist bei Tempo leicht nach vorn geneigt. Im Gegensatz dazu haben GD und FW symmetrische Türen mit lotrechten Türseiten.

Das hat zur Folge, dass die Schlösser bei Tempo leicht gekippt eingebaut sind. Damit die Türklinken außen dann gerade sind, ist der Vierkant zur Aufnahme der Türgriffe entsprechend geneigt.


Ich benötige das gleiche Schloß mit lotrechtem Vierkant - hat das jemand?


Das ist bei Goliath nicht der Fall. Dort ist der Vierkant lotrecht im Schloß. Demnach ist dieses Schloß für Tempo geeignet, für Goliath jedoch nicht!

Nun gibt es noch ein weiteres Problem. Dadurch, dass der Goliath die Türen an der A-Säule angeschlagen hat, sind die Verriegelungs-Hebel auf der falschen Seite.

Der FW hat wie Tempo - entgegen dem GD - Selbstmördertüren. Also würde das nun wiederum passen.
Ich werde nun also dieses Schloß verwenden und eine Lösung für den geneigten Vierkant finden!
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BeitragThema: Borgward Dreirad FW200   Fr 08 Jun 2018, 15:37

Hallo Leute,

gut ein halbes Jahr habe ich mich hier nicht mehr gemeldet...

Nicht, dass Ihr denkt, das Projekt wäre eingeschlafen. Tatsächlich ist über die kalte Jahreszeit so gut wie nichts passiert.

Ich war in der Zwischenzeit im allertiefsten Sachsen, kurz vor Bad Muskau um dort ein paar Ersatzteile abzuholen. Die vermeintlichen FW200-Teile stellten sich aber als F-Teile heraus. Nun habe ich zwei Hinterachsen, zwei unterschiedlich lange Kardanwellen und noch ein paar Kleinteile vom F-Typ, die ich noch genauer untersuchen muss.

Zumindest die Hinterachsen von F-/FW scheinen aber identisch zu sein.
Meines Wissens gab es auch bei der Goliath-Konkurrenz wahlweise eine Berg- und eine Flachland-Übersetzung. Diese war bei Goliath in der Hinterachse, bei Tempo waren die Kettenräder unterschiedlich. Noch weiß ich nicht, was ich da für Hinterachsen erworben habe.

Hauptsächlich kam es mir jedoch auf die Felgen an. Nun habe ich endlich zwei der äußerst seltenen gelochten Felgen in der Größe 3.25dx16 hinzubekommen.
Bisher hatte ich nur eine 3.25er Lochfelge und eine der Größe 3.50dx16.
Da ich jedoch den Einzylinder mit 200 ccm Hubraum habe, wäre die "große" Felge überdimensioniert.

Nun habe ich also diese eine gelochte Felge der Dimension 3.50dx16 für Bereifung 5.50x16 übrig. Am liebsten wäre mir ein Tausch gegen benötigte Teile. Diese Felgen sind ja wirklich außerordentlich selten angeboten.

Fotos folgen noch, da ich die Teile in meine Zweitgarage ausgelagert habe.

Ich suche übrigens noch immer Felgen für meinen Tempo Boy.
Größe: 3.00dx16 für die Bereifung 4.50x16.
Also: Wer so etwas hat, bitte bei mir melden!

Bei schönem Wetter muckele ich lieber draußen im Freien.
Damit es weiter geht, habe ich mobile Werkbänke aufgestellt und weiter an meinem Karosserierahmen geschliffen.

Karosserie und Aufbau

Mit diesen Bildern will ich Euch heute mal auf den neuesten Stand der Technik - äh, der Dinge natürlich - bringen.

Die B-Säule (Beifahrerseite):


B-Säule der Beifahrerseite


Links ist oben, rechts führt nach unten zum Schweller.

Dieses obere Blech der B-Säule stammt von dem Nachfolgemodell Goliath GD750. Ich hatte das Glück, dass ich hier noch so ein Teil liegen hatte. Es ist noch nicht gestrahlt. Es passt sehr gut auf den Holzrahmen.


B-Säule Beifahrerseite mit Blech oben


Der gleiche Abschnitt aus umgekehrter Perspektive:

Im Vergleich dazu das bereits sandgestahlte und grundierte Original-Blech. Es ist (bis auf die Beulen) von der Form her identisch. Der Größenunterschied ist eine optische Täuschung.

Der Pfeil zeigt auf die geschickten Hände eines kaufmännisch geübten Hobby-Bastlers.
Grund für den Pfeil ist natürlich die Biegung, wo der Daumen gerade liegt. Dieser Abschnitt fehlt bei dem besseren Teil des GD-Typs. Das muss ich entweder anfertigen oder ich nehme es vom originalen Teil.


Oben vom GD, unten vom FW - Größenunterschied ist eine optische Täuschung


Nun bekommt der FW also noch ein Teil vom Nachfolgemodell GD vererbt.

Hier habe ich die Teile auf den Rahmen gelegt. Es passt alles bestens, ich muss allerdings noch Beulen beseitigen. Die kleinen Löcher werden gespachtelt. Da kenne ich nix!
Die Fehlstellen werden eingeschweißt, bevor die Bleche endgültig auf den Holzrahmen kommen.


Vorhandene Blechteile auf dem Holzrahmen


Das letzte Bild für heute zeigt die gleiche Situation mit einem Pfeil, der die Fehlstelle im Blech markiert. Dort muss ich entweder neu anfertigen oder aus dem Original-Blech ein Stück herausnehmen. Ich tendiere zur letzteren Möglichkeit, damit wenigstens noch ein wenig FW erhalten bleibt... jocolor


Fehlstelle im Blech - muss noch entschieden werden, was passiert


Nun geht es mit der A-Säule der Beifahrerseite weiter. Den Rohling für den unteren Bereich habe ich fertig. Er muss in Form gebracht werden.


Zuletzt von AbzweigLetter am Do 14 Jun 2018, 17:10 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Borgward Dreirad FW200   Mo 11 Jun 2018, 18:27

Hallo Leute,

mein altersschwacher Knipsomat hat heute seinen Geist aufgegeben. Eine Voll-Restauration lohnt nicht mehr und eine Teilrestauration ist zwecklos, weshalb er in die orange Tonne gekommen ist.

Heute will ich noch ein Foto der "Lochfelgen" nachreichen, wie sie an diesen Borgward FW200 gehören.


Felge der Größe 3.25dx16 für Reifen 5.00x16


Eine Felge dieser Art der Größe 3.50dx16 für Reifen 5.50x16 habe ich nun abzugeben - wie gesagt - am liebsten im Tausch.

Karosserie und Aufbau

Heute habe ich mit dem Karosserie-Rahmen weiter gemacht. Da mein Fotoapparat leider kaputt ist, ist das Foto nicht ganz aktuell. Aber es zeigt in etwa den Stand der Dinge.


Beifahrerseite - Links B-Säule, rechts unterer Teil der A-Säule (Rohling)


Der untere Teil der A-Säule ist noch ein Rohling, den ich heute weiter bearbeitet habe. Der Rohling rechts ist vorerst nur lose aufgesteckt.

Das alte originale (Loch-) Blech der A-Säule habe ich etwas gedengelt und gerichtet. Es passt inzwischen auch schon recht ordentlich zur Tür.

Bilder reiche ich nach, wenn ich wieder fotografieren kann.


Zuletzt von AbzweigLetter am Do 14 Jun 2018, 17:09 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Borgward Dreirad FW200   Do 14 Jun 2018, 16:58

Karosserie und Aufbau

Hallo Leute,

ich habe noch keinen neuen Fotoapparat. Dieses (leider unscharfe) Foto hat meine Frau mit ihrem Telefon geschossen.


Beifahrertür im Holzrahmen - provisorisch


Ich habe die Tür testweise mit Spax-Schrauben in den Rahmen gehängt. Die A-Säule habe ich in Arbeit. Aufgrund des Winkels der Frontscheibe ist das wohl bisher komplizierteste Einzelteil.

Die kommenden Bilder werden hoffentlich wieder besser...

Danke für Eure Geduld!
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BeitragThema: Borgward Dreirad FW200   Fr 15 Jun 2018, 13:04

Karosserie und Aufbau

Hallo Leute,

ich verwende nun den Fotoapparat von meiner Frau (nicht das Telefon).

Es sollte ja eigentlich erst einmal nur ein Test sein. Aber ich will das Bild trotzdem hier zeigen. Es vervollständigt meine Dokumentation.

Ja - ich sagte ja bereits, dass ich nicht jede Unebenheit mit frischem Blech beseitigen werde.

Dafür gibt es mehrere Gründe:
Hoher Aufwand - Anfertigung vieler neuer Bleche
Viele zusätzliche Schweißarbeiten
Schlechtes Gefühl - ich will keinen Neuwagen bauen, sondern möglichst viele der wenigen Original-Teile verwenden
Können - ich bin kein geübter Blechner oder Dengler, sondern ein Hobby-Bastler

Andererseits wurden auch in der Vergangenheit Blechschäden in Fachwerkstätten schon immer gespachtelt, um Unebenheiten zu beseitigen.
Selbst Tempo-Neuwagen waren nicht sparsam mit Spachtel beladen.

Wenn der Rostschutz dabei stimmt, dann habe ich kein Problem damit.
Der Spachtel muss ja nicht zentimeterdick aufgetragen sein, er könnte dann reißen, durch Kapillarwirkung Feuchtigkeit anziehen, dadurch für Unterrostungen sorgen.

Ich glaube, dass ich dieses Problem hier nicht haben werde, da ich den Spachtel nur dünn verwende und m. E. für einen guten Rostschutz gesorgt habe.


Also - frisch gespachtelt ist halb gewonnen...


Hand aufs Herz! Die wenigsten unter uns werden doch ganz ohne Spachtel auskommen, oder?
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BeitragThema: Borgward Dreirad FW200   So 17 Jun 2018, 12:46

Karosserie und Aufbau

Hallo Leute,

ständig geht irgend etwas kaputt!  Evil or Very Mad

Freitag Nachmittag war es nun endlich meine wichtige Stichsäge. Ich habe noch versucht, das Teil zu reparieren, aber mehr als ein kleines Brett hat sie danach auch nicht mehr geschafft. Das Getriebe ist kaputt - Zähne geputzt.
Nun leistet sie meinem Fotoapparat in der orangen Tonne Gesellschaft. Reparatur ist ausgeschlossen!

Die neue Säge wird wohl nicht vor Montag oder Dienstag bei mir sein. Bis zur Lieferung kann ich keine Brettchen für den Rahmen zuschneiden...

Also ging es erst einmal mit der Beifahrertür weiter.

Die Spachtelarbeiten sind erledigt. Ein Karosserieblechner würde natürlich jede Menge Macken finden, aber mir reicht meine Arbeit so aus.

Das war noch nicht die endgültige Feinarbeit vor dem Lackieren. Davor will ich noch Filler aufbringen und einmal vorsichtig nass überschleifen. Aber die endgültige Lackierung in



liegt noch in weiter Ferne. Erst muss die komplette Kabine fertig zum Lackieren sein.

Für diesen Farbton habe ich mich endgültig entschieden. Verwechselt diese Farbe bitte nicht mit Graublau RAL5008 oder Taubenblau RAL5014. Taubenblau ist ein Farbton, den ich alternativ im Auge hatte, war es doch eine typische Goliath-Lackierung. Allerdings bin ich der Meinung, dass das Goliath-Taubenblau nicht voll und ganz dem RAL-Taubenblau entspricht. Ich habe den Goliath-Farbton etwas dunkler in Erinnerung - deshalb die Entscheidung für RAL7031.


Beifahrertür - Spachtelarbeiten sind erledigt


Insgesamt bin ich zufrieden mit der Tür. Als nächster Schritt liegt die Herstellung der Schablone für das Kurbelfenster an. Die Führungs-Samtgummis habe ich hier bereits liegen.

Für die Schablone, die ich aus 5mm Sperrholz herstelle, benötige ich aber wieder die Stichsäge.

Dann werde ich mich jetzt mit der anderen Tür, der Fahrertür weiter beschäftigen.

Heute ist aber erst einmal Deutschland angesagt... (Update: Au weia!)

Also - diese Stichsäge ist bei mir wirklich eines der derzeit wichtigsten Werkzeuge. Hoffentlich ist der Lieferant schnell.


Zuletzt von AbzweigLetter am Mo 18 Jun 2018, 17:40 bearbeitet; insgesamt 7-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Borgward Dreirad FW200   So 17 Jun 2018, 13:33

Moin,

schön das es weiter geht bei dir ;-)

Zum Thema spachteln, wir nehmen beim derzeitigen Projekt Zinnersatz von Teroson EP 5010 TR.
Das Zeug ist wesentlich Biegsamer und strapazierfähiger als der "normale Spachtel".
Es eignet sich besonders für Haube etc. wo man viel Vibrationen hat. Man kann danach jenachdem wie man damit gearbeitet hat auch noch mit Feinspachtel hinterher maschieren. Wichtig dabei man muss es auf das blanke Blech auftragen (Basiert auf Epoxid)
Hier mal was vom Hersteller Hier geht es zum Link

Gruß
Christian

_________________
Fuhrpark:

- T6 Bj. 31 - E200 Bj. 37 - A400 Kasten Bj.41  - Boy Kasten Bj.51-Hanseat Kombi Bj. 53 etc.
-
Hanomag F20 Bj. 70 - Hanomag Matador E Bj.66
-Passat 32B Sammlung (Quantum, Santana etc..)

Erlaubt ist, was gefällt ;-)

Hast du keinen Tempo-Wagen wird die Konkurenz dich schlagen!
                                                   
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BeitragThema: Re: Borgward Dreirad FW200   So 17 Jun 2018, 14:02

Hallo Christian,

danke für den Tipp. Dann werde ich dieses Zeug mal in meine Liste aufnehmen.

Ich selbst kann bestätigen, dass Spachtelarbeiten an der Tempo-Haube sehr kritisch sind. Es gibt da Stellen in den Biegungen, die immer wieder Probleme bereiten, da sie unter Spannung stehen.

Für die einfachen glatten Flächen werde ich aber erst einmal das vorhandene Material aufbrauchen. Für die Tür habe ich unter dem Feinspachtel zuerst Glasfaserspachtel verwendet, das doch eine ziemliche Festigkeit aufweist und zumindest für diese Tür völlig ausreicht.

Es gibt halt immer wieder neue Produkte - die zumindest zum Teil - auch besser sind, als das Althergebrachte...
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BeitragThema: Borgward Dreirad FW200   Do 28 Jun 2018, 16:22

Hallo Leute,

nicht dass Ihr etwa denkt, unsere glorreichen Elf hätten mich gelähmt (sozusagen in Mitleidenschaft gezogen)...

Karosserie und Aufbau

Es ist immer etwas weiter gegangen.
Ich habe nun auch mit dem Rahmen für die Fahrerseite begonnen und stelle eine seitenverkehrte Kopie der Beifahrerseite her, obwohl der Rahmen der Beifahrerseite noch nicht fertig ist.
Ich glaube aber, dass es mir leichter fällt, wenn ich immer zwei gegensätzliche Stücke gleichzeitig anfertige - jetzt, wo ich erkennen kann, dass ich auf dem richtigen Weg bin.

Heute geht es aber nochmals erst wieder zur Beifahrerseite. Dort mache ich ja derzeit das m. E. komplizierteste Holzstück des ganzen Rahmens, nämlich den Bogen der A-Säule mit dem Übergang zur Frontscheibe und der entsprechenden Schräge.

Am Originalteil sind auf dem Holz des Bogens der "Gürtellinie" (Türblech/Seitenscheibe) ein paar Beschläge eingebaut, die ich natürlich retten möchte. Dies sind die Schloßfalle, der Schließkeil und ein Gummipuffer.


A-Säule mit Beschlägen - Schloßfalle - Schließkeil - Gummipuffer


Hier zur Verdeutlichung nochmals von oben.


Schloßfalle - Schließkeil - Gummipuffer an der A-Säule


Natürlich sind die Schrauben völlig vergammelt und ich komme nicht ohne "schweres Werkzeug" aus. Bohrmaschine zum Ausbohren der alten Schrauben, Meißel und Hammer zum Abklopfen.



Aber ich konnte sie unbeschädigt ausbauen. Das Original-Teil ist nun bereit für den Winter (Heizperiode).

Das Nachbauteil existiert im Moment nur als Rohling, den ich lose auf den Rahmen gesteckt habe. Das nächste Foto zeigt dieses Teil rechts - der obere Teil der A-Säule. Der Abstand muss natürlich noch eingestellt werden. Ich habe die Verbindungen/Verzahnungen so vorgesehen, dass ein Verkürzen möglich ist.


Rohling für den oberen Teil der A-Säule lose aufgesteckt und unbearbeitet


Das Teil ist noch zu kurz und viel zu klobig. Es muss noch in Form gebracht werden (schleifen, bis dass der Arzt kommt).

Die neuen Teile der Fahrerseite zeige ich Euch demnächst.

Falls jemand von Euch solche Gummipuffer nutzlos herumliegen hat, dann bitte bei mir melden (PN) - danke!


Zuletzt von AbzweigLetter am Fr 06 Jul 2018, 17:24 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Borgward Dreirad FW200   Do 05 Jul 2018, 17:07

Hallo Leute,

Karosserie und Aufbau

Das einzige alte Teil des Holzrahmens, das ich noch verwenden werde, ist der Bogen über der Tür. Nachdem ich die damit verbundenen Holzreste der A-Säule und der B-Säule entfernt und das Teil gereinigt hatte, stellte es sich als erstaunlich gut erhalten heraus. Es sind keine Faulstellen vorhanden und damit ist es brauchbar.


Beifahrerseite - Holzrahmen über der Tür - ein Quasi-Original-Teil


Mit meinen nachempfundenen Selbstbau-Teilen ist es nun auch weiter voran gegangen. Die A-Säule der Beifahrerseite ist auf dem Weg, eine komplette A-Säule zu werden.

Das Komplizierteste ist erledigt. Nun muss der Rest der A-Säule noch angefertigt werden. Dazu wird zuerst wieder ein Rohling geleimt, der dann durch Schleifen in Form gebracht wird.

Für die Neuen die hier lesen, nochmals die Bemerkung, dass ich entgegen dem beim Original verwendeten Buchenholz, wasserfest verleimtes Bootssperrholz verarbeite. Dieses wird mit Bootsleim in Schichten auf die gewünschte Stärke gebracht. Die Verbindung der Einzelteile erfolgt superfest über die Verzahnung. Die ergibt sich durch unterschiedliche Längen beim Schichten automatisch (Versatz).


Beifahrerseite mit 3/4-A-Säule - das Original-Teil liegt oben lose auf


Auf dem Bild oben sieht man die 3/4-fertige A-Säule der Beifahrerseite mit dem Quasi-Original-Teil, das ich auf jeden Fall verwenden werde. Es ist nur lose oben auf den Scheibenrahmen gelegt.

Warum "Quasi"?

Weil es eben nur "gewissermaßen" ein Original-Teil ist.
Es ist wieder ein Teil, das der alte GD, der auch die Türen gespendet hat, für sein Vorgänger-Modell - meinen FW - dazusteuert.

Das nächste Foto zeigt links den Bogen über der Tür, in der Mitte das Original-Holzteil der A-Säule, das nur noch als Muster für meinen Sperrholz-Nachbau dient und rechts das Blech, das noch original von meinen FW erhalten ist. Das Blech wird auf jeden Fall wiederverwendet.

Die Teile liegen auf einer Platte Bootssperrholz, wie ich es für die Konstruktion des Rahmens verwende.


Bogen über der Beifahrer-Tür, Holzrahmen (original) als Muster, Blech der A-Säule


Nun mache ich erst einmal den Rohling für den oberen Rest der A-Säule fertig.
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BeitragThema: Borgward Dreirad FW200   So 08 Jul 2018, 17:32

Hallo Leute,

Karosserie und Aufbau

Heute melde ich mich nur mit einem kleinen Lebenszeichen.

Ich bin noch immer mit dem Rahmen der Beifahrerseite beschäftigt. Der Bootsleim braucht relativ lange, bis er ohne die Schraubzwingen auskommt. Das hält immer etwas auf und ich arbeite nicht so gern auf vielen unterschiedlichen Baustellen.

Der Stummel der A-Säule war nur provisorisch aufgesetzt. Es fehlte ja bisher auch noch ein Stückchen. Auf dem folgenden Foto habe ich den Stummel wieder heruntergenommen, da er auf die Verlängerung wartet.


Beifahrerseite - Rahmen wartet auf Vervollständigung der A-Säule


Im Bereich der B-Säule habe ich ein paar Kleinigkeit ergänzt.

Das folgende Bild zeigt den oberen Teil der A-Säule. Der Stummel ist nun keiner mehr, sondern die vollständige Verlängerung der A-Säule bis zum Anschluß des Verbindungsbogens über der Tür bis zur B-Säule.


Rest der A-Säule wartet auf Trocknung des Leims


Ich muss nun abwarten, bis der Leim angezogen hat. Dann geht es weiter mit der Formgebung und dem endgültigen Einbau in den Rahmen.
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BeitragThema: Borgward Dreirad FW200   Mo 09 Jul 2018, 12:28

Hallo Leute,

"Schleifen, bis dass Herr Artz kommt!"

Das habe ich heute Vormittag gemacht. Herr Artz kam zwar nicht vorbei, aber dafür hat mein Ersatzteil Form angenommen.

Karosserie und Aufbau




Die unterschiedlichen Längen (Original ./. Ersatzteil) sind notwendig!
Der untere Anschluß an die A-Säule (siehe Foto im letzten Beitrag) ist entsprechend kürzer, als das originale Holzteil. Man sieht dies auf dem obigen Foto an den Positionen der Biegung. Die Gesamtmaße der A-Säule passen dann nach dem Zusammensetzen jedoch wieder.

Während das Original nach unten hin länger ist, fehlt oben ein Stück. Das liegt daran, dass beim Original der Zapfen für die Verbindung weggefault ist. Bei meiner Kopie habe ich das natürlich in der Länge berücksichtigt. Die Anpassung des Verbindungszapfens an die Nut des nächsten Stückes muss noch erfolgen. Hier werde ich erstmals nicht verzahnen, sondern verzapfen. Das liegt natürlich daran, dass das nächste Stück mein "Quasi-Originalteil" ist (siehe oben). Die Form des Zapfens ist hier also bereits vorgegeben.

Die Form des neuen Bauteils stimmt nun sehr gut mit der des "echten" Altteiles des FW's überein.
Das Originalteil der A-Säule ist zu verfault, um nochmals verwendet zu werden. Dafür wird es dann in der kalten Jahreszeit ein letztes Mal nützlich sein.
Oder hätte von Euch noch jemand Verwendung?

Gut erkennt man auch die Verzahnung in der Mitte des Ersatzteiles. Dort habe ich den Rest der A-Säule angeleimt.



Auf dem obigen Foto könnt Ihr erkennen, dass ich auch die fauligen Fehlstellen des Originals in meine Kopie übernommen habe... geek

Außerdem sieht man hier gut die Schraubenlöcher. Verschraubungen sind für die Festigkeit eigentlich nicht notwendig. Die Schrauben dienen mir lediglich zum Fixieren und für die provisorische Befestigung während der Arbeit. Die eigentliche Festigkeit wird durch die Verleimung mit Bootsleim erzielt. Dieses Zeug klebt einfach phantastisch! Sogar als Karosserie-Kleber für Blech ist er geeignet.



Das Teil ist zwar fertig zum Einbau, aber es fehlen noch einige Details. Die Aussparungen für Schließkeil, Schloßfalle und Gummipuffer werden noch eingefügt. Die Positionen kann ich nicht einfach 1:1 übernehmen, da ich mich an die veränderten Gegebenheiten meines Nachbaues orientieren muss. Immerhin habe ich GD-Türen verwenden müssen. Die stimmen zwar von den Maßen und der äußeren Optik überein, sind aber im technischen Aufbau anders - wie die Sehenden unter uns bemerkt haben.
Also muss das dann gemacht werden, wenn die Tür eingebaut, Schloss, Schließkeil-Gummi und Türgriff eingebaut sind.

Zuerst war für mich (gedanklich) die Aussparung für die Frontscheibe ein großes Problem. Im nächsten Foto habe ich diese Längsnut kenntlich gemacht.

Ich besitze kein Werkzeug, mit dem ich eine solche Nut fräsen könnte.
Da ich aber weder eine originale Frontscheibendichtung, noch eine Frontscheibe besitze, werde ich mich an den Beschaffungsmöglichkeiten für eine passende Frontscheibendichtung orientieren.
Ich habe die Hoffnung aufgegeben, innerhalb einer akzeptablen Zeitspanne eine solche Original-Dichtung mit den Alu-Profilen zu finden.
Die Frontscheiben-Formgebung wird nach Fotos erfolgen. Da habe ich keine Bedenken, da ich ein recht gutes Formgefühl besitze. Das Ergebnis wird man wohl nur durch Nachmessen von der Original-Scheibe unterscheiden können.

Man muss flexibel sein, sich an den Möglichkeiten orientieren und die Sache pragmatisch angehen. Ich halte nichts von Erbsenzählerei...



Die Nut für die Frontscheibe ist im obigen Bild gut zu erkennen. Da ich den Rahmen für die Frontscheibe aus Sperrholz anfertigen werde, muss dieser Rahmen in diesen oberen Teil der A-Säule eingepasst werden. Der Frontscheibenrahmen wird dann auch gleichzeitig die vordere Verbindung zwischen der Beifahrer- und der Fahrerseite.

Die Schraubzwinge an der mobilen Werkbank soll verhindern, dass ein Luftzug die Tür aufdrückt. Ein bisschen steht die Tür aber auf. Der Untergrund ist leicht geneigt.

Doch dazu erst mehr, wenn es mal irgendwann soweit sein sollte...


Zuletzt von AbzweigLetter am Mo 09 Jul 2018, 22:40 bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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BeitragThema: Borgward Dreirad FW200   Mo 09 Jul 2018, 22:19

Hallo Leute,

es ist nicht aller Tage Abend!

Häufig kommt es nicht vor, dass ich mich im selben (eigenen) Thema mehrmals nächtlich zu Wort melde.

Heute soll es aber so sein!

Karosserie und Aufbau

Mein letzter Beitrag ist Stand von vormittags. Nun haben wir (spätestens) nachmittags - oder auch später?
Nichts ist älter als die Zeitung von morgens!

Der Stummel ist nun also kein Stummel mehr, sondern eine komplette A-Säule.



Die Tür ist geöffnet, es fällt auf, dass die A-Säule oben noch deutlich schlanker geworden ist, als das Bauteil heute Vormittag erahnen ließ.

Was ist die Ursache, der Grund?


Hier sitzt später der Frontscheiben-Rahmen aus Sperrholz


Wir sprachen darüber, dass ich den Rahmen für die Frontscheibe aus dem gleichen Bootssperrholz bauen werde, aus dem auch alles andere hergestellt wurde (mit einer Ausnahme).

Die Pfeile oben zeigen auf die Aussparungen, die ich nachträglich (aber planmäßig) in den A-Pfosten eingearbeitet habe. Dort genau wird der Frontscheiben-Rahmen aus Sperrholz später sitzen. Die Formgebung an den Rändern wird dann natürlich wieder dem Original entsprechen. Ist erst einmal das Blech darüber, sieht es aus, als wäre niemals etwas anderes geschehen.

Das nächste Foto zeigt die "Ausnahme", die hier noch lose auf dem inzwischen (fast) fertigen oberen Zapfen steckt.
Auf der B-Säulen-Seite ist das Quasi-Original-Teil nur oben lose gelegt. Da ist noch einiges im Argen. Fast fertig ist bisher nur der Verbindungszapfen zur A-Säule.

Bei der B-Säule habe ich noch ein unschönes Spaltmaß zwischen Fensterrahmen und Rahmen. Das muss noch korrigiert werden.


Quasi-Original-Teil über der Tür


Die Tür ist nicht vollständig geschlossen, weshalb man meine Schmuddel-Ecke, den oberen Teil der B-Säule (im Bereich des Fensterrahmens) nicht wahrnehmen kann. Außerdem wirkt der Abstand der A-Säule zum Fensterrahmen zu schmal. Ebenfalls ein Effekt der Perspektive - der nicht vollständig geschlossenen Tür, denn dieser ist absolut perfekt.

Die Schraubzwinge an der mobilen Werkbank soll verhindern, dass Luftbewegung die Tür aufdrückt. Bei schönem Wetter arbeite ich mit Vorliebe im Freien. Der Platz ist leicht geneigt.
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BeitragThema: Borgward Dreirad FW200   Di 10 Jul 2018, 13:23

Karosserie und Aufbau

Hallo Leute,

die Innenverkleidung hatte ich im letzten Jahr schon fertig. Sie ist aus "normalem" Sperrholz. Die Rückwand eines alten Schrankes musste dafür herhalten. Im Moment habe ich Bootslack auf die Fläche gestrichen.

Wem das Naturholz gefällt, den muss ich enttäuschen. Mir gefällt das nämlich nicht. Poliertes Naturholz gehört bei mir in Mercedes und Bentley, die ich aber - Gott sei Dank - nicht besitze.

Die Innenverkleidung wird noch in einem schlichten, halbmatten Grau lackiert. Dreirad-Lieferwagen sind für mich nun einmal "graue Mäuse" und keine Luxus-Karossen. Schlicht habe ich sie in meiner Erinnerung und so möchte ich sie bei mir sehen.

Auch beim GD war die Innenverkleidung grau. Die Leiste war ziemlich abgegriffen und verwittert, aber absolut brauchbar, wie man jetzt sieht.


Innenverkleidung montiert mit hohlem Kurbelloch


Die Schrauben sind, entgegen dem Original, aus Edelstahl - ebenso die Rosetten, also die Unterlegscheiben. Das ist das Gleiche, wie bei den Tempos. Man kann diese im Handel noch ganz normal erhalten. Meine habe ich über die elektronische Bucht bestellt.

Die roten Pfeile der nächsten Abbildung zeigen auf ein weiteres Quasi-Originalteil, das ich verwendet habe. Das hatte ich schon vollkommen vergessen.


Original-Holzleiste an der Türverkleidung


Die obere Holzleiste, also die Abschlußleiste stammt von der Innenverkleidung des verblichenen GD's, von dem ich einige Teile verwende. Da ich aber nur eine Tür mit Innenverkleidung hatte, habe ich auch nur diese eine Leiste.

Ein Bild zur Erinnerung:

So sah das im letzten Jahr noch aus


Bei Tempo-Fahrzeugen ist diese Leiste aus Stahl und fest in den Türrahmen geschweißt. Die Sperrholzplatte greift bei Tempo unter diese Leiste. Ansonsten ist das aber wieder sehr ähnlich.

Der grüne Pfeil zeigt auf die Position des Kastenschlosses. Dort muss es eingebaut werden.
Ein Befestigungsloch hatte ich zuviel gebohrt. Ich hatte nicht beachtet, dass dort das Kastenschloss sitzt und planeben auf der Fläche aufliegen muss. Naja - das ist kein Beinbruch!

Das nächste Foto zeigt diese genannte Stelle für das Kastenschloß.


Hier sitzt später das Türschloß (Kastenschloß)


Außerdem sieht man, dass ich das Rahmenholz dort noch von dem überschüssigen Bootsleim säubern muss. Gestern hatte ich die B-Säule vervollständigt und geleimt. Der übergequollene Leim muss natürlich noch weggeschliffen werden. Das ist aber jedesmal die gleiche Prozedur.

Das nächste Foto zeigt eine Schmuddel-Ecke. Maß und Form des Rahmens dort stimmen nicht und ich muss hier nachbessern. Als Vorteil zeigt sich in diesem Zusammenhang die Verwendung von Bootssperrholz. So ist eine Korrektur kein Hexenwerk.



Der rote Pfeil markiert eine Ecke, die ich bewusst hier dokumentiere, damit ich es nicht schludern lasse. Das wird noch berichtigt.

Dieses Foto markiert ebenfalls eine Stelle, die noch korrigiert werden muss.



Hier gefällt mir der Abstand zwischen der Tür und dem Rahmen nicht. Da werde ich noch etwas Material wegnehmen.

Diese Fotos waren alle von der Innenseite.
Das Rahmenholz hat bei den Original-Fahrzeugen noch dünne Verkleidungs-Brettchen aus Buchenholz. Die werde ich dann auch anfertigen und einbauen.


Wir blicken von unten auf den oberen Türbogen der Fahrerseite - GD-Dach


Oben seht Ihr das Dach des verblichenen GD's von der Unterseite. Die Pfeile zeigen auf ein solches Verkleidungsholz aus Buche. Ich werde mir dafür wohl Buchensperrholz besorgen.

Die GD-Teile hatte ich von einem Dreirad-Freund auf einem Tempo-Treffen in den frühen 80er Jahren erhalten.  Er hatte diese Teile incl. der beiden Türen von einem abgängigen Unterstand für Blaubeer-Pflücker abmontiert.

Ich bin froh, dass ich diese Teile habe. Sie sind mir sehr wichtig, trotz des miserablen Zustandes. Die meisten unter uns wissen ja, dass man sehr viel wieder aufarbeiten kann, auch wenn es augenscheinlich auf den ersten Blick absoluter Schrott zu sein scheint.
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BeitragThema: Borgward Dreirad FW200   Fr 13 Jul 2018, 15:54

Karosserie und Aufbau

Hallo Leute,

nur ein kleines Lebenszeichen heute.

Im Moment beschäftige ich mich mit Anpassungsarbeiten an der Beifahrerseite - Spaltmaß, Anpassung der Bleche etc. Da gibt es nichts Besonderes zu fotografieren, da man diese Dinge wohl erst bemerkt, wenn es fertig ist.

Jedenfalls muss die Beifahrertür erst perfekt passen, bevor ich mich mit dem Verbinder über der Tür - dem Quasi-Originalteil - weiter befasse.

Das sind Kleinarbeiten, die jedoch recht zeitaufwendig sind.

Nebenbei ist noch die Grundlage für die Fahrerseite entstanden. Der Schweller ist weitgehend fertig. Das Anschlußstück ist der untere Teil der B-Säule und muss noch in Form geschliffen werden.


Die Fahrerseite ist begonnen - Schweller und unteres Stück der B-Säule


Bis dann!
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BeitragThema: Borgward Dreirad FW200   So 15 Jul 2018, 11:34

Karosserie und Aufbau

Hallo Leute,

wie Ihr seht, habe ich das obere Verbindungsstück zwischen A- und B-Säule noch immer nicht angebracht.



Das Ganze erweist sich in der Ausführung als ziemlich aufwendig. In der Hauptsache liegt es an der Verbindungstechnik. Das Quasi-Originalteil gibt eine Zapfenverbindung vor, während bisher alles auf Verzahnung ausgerichtet ist.


Adapter für die Verbindung der B-Säule zur A-Säule


Das bedeutet, dass ich einen Adapter herstellen muss, der unten in meine vorgegebene Verzahnung und oben in das Loch für den Zapfen passt. Das ist nach meiner Bauweise leider recht langwierig, da die Trocknungszeiten des Bootsleims dazukommen.

Für die A-Säule benötige ich das nicht, da die Erkenntnis für die Verwendbarkeit des Altteiles noch rechtzeitig kam. So konnte ich mich bei der Herstellung der A-Säule darauf bereits einstellen.

Ob das Bauteil der Fahrerseite brauchbar ist, weiß ich bisher noch nicht. Diese restlichen Teile liegen in meiner externen Garage, zusammen mit den verbeulten Flachten für die Pritsche und dem GD-Dach. Da muss ich erst einmal wieder hinkommen.


Verkleidungsblech probeweise auf der A-Säule - es passt sehr gut


Die Verkleidungsbleche für die A-Säule habe ich etwas gerichtet und die Beulen - so weit möglich - entfernt.
Es wurde früher mal, als das Fahrzeug seinem (vorläufigen) Ende entgegenging, viel an den Blechen herumgebraten. Es sind dort noch ein paar alte Schweißknubbel zu entfernen. Dort, wo Blech fehlt (weggerostet), muss ich noch Ersatzstücke anfertigen und einschweißen.
Der Rest muss eben gespachtelt werden. Besser kann ich es nicht.
Passen tut das aber wunderbar. Ich bin zufrieden.




Von der Rückseite sieht man die Aussparung für den Holzrahmen der Windschutzscheibe. Dieser Spalt ist weg, wenn der Windschutzscheibenrahmen in die Kabine eingebaut ist. Vorher werden die Bleche sowieso nicht fest eingebaut.
Aus der Form des Ausschnittes im Blech kann ich die Form der Frontscheibe ableiten.
Auf dem nächsten Foto sieht man den Platz für den Scheibenrahmen im Holzrahmen, die Form der Windschutzscheibe im Blech und ganz unten die zerfranste Stelle, die ich noch schweißen muss.




Obere A-Säule mit Ausschnitt für Frontscheibe

Eine Ersatz-Dichtung habe ich bestellt. Diese gehört zwar original nicht zu dem Borgward, aber ich habe es jetzt in der Hand, meine Konstruktion an die bestellte Dichtung anzupassen.

Wenn der Bogen oben eingefügt ist, geht es damit weiter, die alten Beschläge zu reinigen, die richtigen Plätze zu ermitteln und das Türschloß funktionsfähig einzubauen.

Ihr könntet mir weiterhelfen, wenn Ihr Euch von einem überflüssigen Kastenschloss trennt. Mir fehlt noch so eines für die Fahrerseite.


Bis dann!
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BeitragThema: Borgward Dreirad FW200   Do 19 Jul 2018, 16:01

Karosserie und Aufbau

Hallo Leute,

die Verbindung über der Tür zwischen der A- und B-Säule der Beifahrerseite ist nun endlich an seinem Platz.

Rechts oben, an der A-Säule, wird gerade noch eine kleine Korrektur durchgeführt. Der Leim muss fest werden, dann wird der Bogen an den Fensterrahmen angepasst.



Tür leicht geöffnet, die Spaltmaße stimmen jetzt[/

Die Tür lässt sich im Moment nicht schließen, da die angeleimten Teile und die obere Schraubzwinge im Weg sind. Die untere Schraubzwinge verhindert nur, dass die Tür unbeachtet aufschwingt.

Die Unebenheiten in der Tür werde ich noch beseitigen, bevor diese in RAL 7031 (blaugrau) lackiert wird. Der Fensterrahmen hat bereits diese Farbe erhalten.



Bauteile der Fahrerseite: Schweller, halbe B-Säule und Aufnahmen für die Querverbindungen


Oben sieht man die angefangenen Teile der Fahrerseite. Der Schweller und die Hälfte der B-Säule sind miteinander verbunden. Daneben liegt noch die Aufnahme für die Querverbindungen zwischen den beiden B-Säulen, die das Ganze erst zu einer Kabine machen. In diesen Bauteilen habe ich Löcher für die Aufnahme der Querleisten eingebaut. Dieses Teil muss hinten an die leicht angeschrägte B-Säule geleimt werden, so wie es auf der Beifahrerseite bereits der Fall ist.

Angeschrägt deswegen, weil die Kabine leicht keilförmig ist, wie bei den alten Tempo-Fahrzeugen. Dadurch ergibt sich hinten ein leicht spitzer, vorn ein leicht stumpfer Winkel. Der Spitznahme "Dreikantfeile" ist sicherlich auch durch diese Formgebung entstanden, die sich ja bis in die Motorhaube fortsetzt.
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BeitragThema: Borgward Dreirad FW200   Mi 25 Jul 2018, 15:43

Karosserie und Aufbau

Hallo Leute,

ist das heiß hier, bei Hannover!

Eigentlich sollte man heute das Fenster auflassen, aber ich habe es geschlossen.


Beifahrertür mit eingesetzer Scheiben-Schablone aus Sperrholz


Die Samtgummi-Führungen habe ich erst lose eingelegt. Als Klebstoff werde ich mir wohl wieder braunes Pattex aus der Tube besorgen.

Das war doch eine recht komplizierte Arbeit, bis die Holz-Scheibe richtig in den Führungen lief.

Nun muss ich noch einen Glaser finden, der mir nach diesem Muster eine Krümelglas-Scheibe liefern kann.

Da alles Handarbeit und Einzelanfertigung ist, kann ich diese Schablone nicht einfach für die Fahrertür verwenden.
Es ist sehr wahrscheinlich, dass da die Toleranzen etwas anders sind. Deshalb muss erst die zweite Tür fertig sein, bevor ich auch die Scheibe der Fahrertür anfertigen lassen kann.

Bis dann!
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BeitragThema: Borgward Dreirad FW200   Do 26 Jul 2018, 13:26

Karosserie und Aufbau

Hallo Leute,

heute will ich Euch mal wieder mit ziemlich gruseligen Bildern erschrecken.


Vorderbau und Kabinenrückwand Innenseite - Borgward FW200


Ob es sich um eine qualitativ nochmalige Steigerung zu den bereits bekannten Teilen handelt, müsst Ihr entscheiden. Nach meiner Meinung sind diese Teile des Vorderwagens noch gar nicht einmal so unterirdisch übel.
Neben vielen anderen Löchern erkennt man auch den Sitz der Scheinwerfer.

Nun habe ich erst einmal zu ermitteln, welche der vielen Löcher welchen Zweck erfüllen und welche der Zahn der Zeit genagt hat.


Vorderwagen Beifahrerseite und Kabinenrückwand Außenseite


Die Bilder zeigen auch den aktuellen Zustand der originalen Rückwand, die ich bereits am 26.11.2017 gezeigt hatte.
Das Blech der Rückwand hat eine Stärke von einem Millimeter. Es ist wirklich nicht einfach, dieses zu glätten, aber ich habe die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass ich sie Euch eines Tages doch noch frisch gebügelt vorstellen kann.


Vorderwagen Fahrerseite und Kabinenrückwand Innenseite


Fast 35 Jahre lang lag der Vorbau trocken auf dem Dachboden. Besser ist er davon nicht geworden, aber ich sehe auch keine Veränderung ins Negative. So hatte ich ihn damals ausgebaut und so habe ich ihn in Erinnerung.

Bis dann!
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